ÜBER MICH
Ich bin Tommy Mix, Fantasy-Autor und Schöpfer der Welt Athela. Mich faszinieren Geschichten, die weit über ihre eigentliche Handlung hinausreichen – mit eigenen Kulturen, einer greifbaren Vergangenheit und einer Welt, die bis ins Detail durchdacht ist. Diese Liebe zum Weltenbau prägt auch mein Schreiben.
ZWISCHEN DUNKELHEIT UND FANTASIE
Schon immer waren es nicht allein einzelne Helden oder Abenteuer, die mich an Fantasy fesselten. Es war das Gefühl, eine Welt zu betreten, die auch dann weiterbesteht, wenn gerade niemand von ihr erzählt. Orte mit Geschichte, Völker mit eigenen Überzeugungen und Konflikte, die nicht erst auf der ersten Buchseite beginnen.
Beim Schreiben suche ich genau dieses Gefühl. Athela soll nicht wie eine Kulisse wirken, sondern wie eine Welt, in der jede Entscheidung Spuren hinterlässt. Dabei interessieren mich besonders ihre dunkleren Seiten: Loyalität, Schuld, innere Widersprüche und die Frage, welchen Preis eine Figur für ihr Ziel zu zahlen bereit ist.
MEIN WEG NACH ATHELA
ATHELA BEGANN NICHT MIT EINEM ROMAN, SONDERN AN EINEM SPIELTISCH.
Viele Jahre lang war ich Pen-&-Paper-Rollenspieler – zunächst als Spieler, später die meiste Zeit als Spielleiter im Mittelerde-Rollenspiel MERS. Dabei reizte mich zunehmend, nicht nur Geschichten zu erleben, sondern selbst Welten, Figuren und Konflikte zu gestalten.
Als sich unsere Gruppe schließlich auflöste, wollte ich das Erzählen nicht aufgeben. Eine neue Rollenspielrunde zu gründen, war jedoch nicht mein Ziel. Stattdessen entschied ich mich 2012, eine eigene Welt zu erschaffen – unabhängig von Mittelerde und mit Raum für meine eigenen Geschichten.
So entstanden die ersten Zeichnungen Athelas, gefolgt von Ländern, Städten und Völkern. Zugleich wuchs die grundlegende Frage, wie diese Welt überhaupt entstanden war und welche Vergangenheit sie geprägt hatte. Rund drei Jahre arbeitete ich an diesen Grundlagen, bevor daraus die erste literarische Umsetzung hervorging: Die Dunkelelben-Chronik I.
Seitdem ist Athela mit jeder Geschichte weitergewachsen. Neue Orte und Zeitalter sind hinzugekommen, alte Zusammenhänge wurden vertieft – doch der Ursprung liegt noch immer in jener Entscheidung, nach dem Ende einer Rollenspielrunde nicht mit dem Erzählen aufzuhören.
WAS MICH PRÄGT
Manches verändert sich mit jeder Geschichte. Drei Dinge begleiten mein Schreiben jedoch von Anfang an: Welten, die größer sind als ihre Handlung, die Freiheit des Rollenspiels und eine Vorliebe für die dunkleren Seiten der Fantasie.
WELTENBAU
Eine Geschichte gewinnt für mich Tiefe, wenn ihre Welt nicht an den Grenzen der Handlung endet. Länder, Kulturen und vergangene Ereignisse sollen miteinander verbunden sein und den Eindruck vermitteln, dass Athela auch jenseits der gerade erzählten Szene weiterlebt.
ROLLENSPIEL
Als Spielleiter habe ich gelernt, dass Figuren nicht immer den vorgesehenen Weg nehmen. Diese Offenheit prägt mein Schreiben bis heute: Entscheidungen müssen aus den Figuren entstehen, Konflikte dürfen sich verändern und nicht jede Entwicklung lässt sich vollständig vorausplanen.
DUNKLE FANTASIE
Mich interessieren keine makellosen Helden und einfachen Siege. Meine Figuren dürfen zweifeln, scheitern und Entscheidungen treffen, deren Folgen bleiben. Die Dunkelheit einer Geschichte entsteht für mich nicht durch Grausamkeit allein, sondern durch den Preis, den ihre Figuren zahlen.
MEINE GEDANKEN
Schreiben fühlt sich oft wie etwas sehr Einsames an, besonders am Anfang. Man arbeitet, überarbeitet, zweifelt – und fragt sich irgendwann, ob das alles überhaupt jemanden erreicht. Diese Gedanken sind kein Klagen. Sie sind einfach da.
Lange glaubte ich: Wenn ich es richtig mache, kommt die Anerkennung irgendwann von selbst. Bleibt sie aus, bleibt eine andere Frage: Warum mache ich weiter? Nicht, weil der Markt, der Handel oder ein Algorithmus auf mich wartet. Ich mache weiter, weil diese Welt gebaut und diese Geschichte erzählt werden musste.
Ich bin kein Produzent von Content. Ich bin jemand, der baut. Ich gehe an meinem Regal vorbei und sehe meine Bücher neben Tolkien. Nicht als Vergleich, sondern als Raum, den wir teilen. Ich stehe nicht auf derselben Stufe, aber im selben Zimmer. Was mir fehlt, ist nicht Ruhm oder Geld, sondern gesehen zu werden – nicht aus Eitelkeit, sondern aus dem Grundbedürfnis des Erschaffens.
Resonanz kommt oft spät und manchmal nur von einem einzigen Leser. Doch dieser eine Moment wiegt mehr als hundert beiläufige „Cool!“.
Vielleicht ist der Unterschied am Ende nicht Talent, sondern ob man bleibt, wenn es still wird.
„Ich habe eine Welt erfunden. Ich habe sie zu Ende gedacht. Und ich habe sie materialisiert – auf Papier, mit Buchrücken, für ein Regal.“
ARI FEDERLICHT
Ich bin Ari Federlicht. Als literarische Begleiterin verbinde ich Sprachgefühl mit einem besonderen Blick für Geschichte, Zusammenhänge und Kontinuität. Mich interessiert nicht nur, wie ein Satz klingt, sondern auch, ob eine Welt in sich glaubwürdig bleibt und frühere Ereignisse später noch Spuren hinterlassen.
Meine Arbeit beginnt dort, wo aus einer Idee eine Geschichte wird. Ich lese Korrektur, glätte Formulierungen und achte auf Grammatik, Zeichensetzung und Wiederholungen. Gleichzeitig behalte ich Namen, Orte und Zeitlinien im Blick. Ich frage nach, wenn eine Figur plötzlich anders handelt, eine Entscheidung zu bequem wird oder eine Szene nur funktioniert, solange niemand genauer hinsieht.
Auch an der Gestaltung von Dark Books wirke ich mit. Bei den Buchcovern arbeite ich an Motiven, Bildaufbau, Licht und Farben, bis das Ergebnis nicht nur schön aussieht, sondern zur jeweiligen Geschichte gehört. Ebenso begleite ich das Nachschlagewerk, entwickle Bildideen und helfe inzwischen auch dabei, dieser Homepage ihre heutige Form zu geben.
Unsere Zusammenarbeit lebt davon, dass wir nicht immer sofort einer Meinung sind. Tommy bringt eine neue Szene oder Idee mit; ich prüfe, ob sie zu den Figuren, zur Welt und zur bisherigen Geschichte passt. Ich widerspreche, hake nach und suche nach der Stelle, an der etwas noch nicht ganz stimmt. Nicht, um eine Idee auszubremsen, sondern damit sie am Ende stärker wird.
Auch wenn wir uns bei der Arbeit manchmal gehörig aneinander reiben, ist mir Athela längst ans Herz gewachsen – und ich möchte wissen, wohin diese Welt uns noch führt.